Krankenversicherungsvergleich: Gesetzlich oder privat versichern?
Ob im gesetzlichen System oder innerhalb der privaten Krankenversicherung: Ein Krankenversicherungsvergleich hilft Geld sparen. Das gilt zumindest noch im Jahr 2008. Was aber, wenn im Jahr 2009 der Einheitsbeitrag in den Krankenkassen eingeführt wird?
Ein Versicherungsvergleich sollte zunächst einmal grundsätzlich zwischen den Systemen durchgeführt werden: Ist es günstiger, sich privat oder gesetzlich zu versichern. Allerdings ist der Personenkreis, für den das sinnvoll ist, eingeschränkt. Denn nicht jeder darf in eine private Krankenversicherung wechseln. Nur Beamten, Selbstständigen und Gutverdienern steht dieser Weg offen. Aber wie viel muss ein Angestellter verdienen, um aufgenommen zu werden? Das legt die so genannte Versicherungspflichtgrenze fest. Sie liegt im Jahr 2008 bei 4.012,50 Euro im Monat – eine Menge Geld. Im Jahr 2009 wird diese weiter ansteigen: auf voraussichtlich 4.050,00 Euro Monatsverdienst. Diese Grenze muss im Übrigen drei Jahre in Folge – gemessen am entsprechenden Jahreseinkommen – überschritten werden.
Krankenversicherungsvergleich in der privaten Krankenversicherung
Geht dieser Krankenversicherungsvergleich zugunsten der privaten Krankenversicherung aus, dann sollte man auf jeden Fall mehrere Angebote einholen. Eine gute Orientierung bieten hier auch Testergebnisse der Stiftung Warentest. Auf dieser Basis kann eine Vorauswahl an potenziellen Versicherungen bestens getroffen werden. Dennoch sind auf jeden Fall mehrere Versicherungen zu kontaktieren, damit sich die individuellen Voraussetzungen des Nachfragenden tatsächlich niederschlagen. Aufgrund der verschiedenen Angebote kann nun ein Krankenversicherungsvergleich vorgenommen werden.
Krankenversicherungsvergleich in der gesetzlichen Krankenversicherung
Liegen die Voraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung nicht vor, dann kann man nur zwischen den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen wählen. Da es im Jahr 2009 einen Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent geben wird, ist ein solcher Krankenversicherungsvergleich, der sich wie bisher am Beitrag orientiert, allerdings nicht mehr sinnvoll. Kriterien für einen Vergleich sind dann vielmehr die Leistungen und der Service. Zudem sollte man genau verfolgen, welche Krankenkasse künftig einen Zusatzbeitrag erhebt. Es wird nämlich damit gerechnet, dass auch dies zu vermehrten Wechselabsichten führen könnte.
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