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Der Outdoor Schlafsack

Ein Schlafsack ist für eine Bergtour in der Regel ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung. Wenn die Übernachtung im Zelt oder unter freiem Himmel geplant ist. Auf einigen Bergtouren sollte er eigentlich auch dann gepackt werden, wenn man von einer Hütte zur anderen Hütte unterwegs ist, und die Gefahr eines Unwetters besteht und eine Nacht im freien droht. Der Schlafsack wird in einige Gruppen bestimmt. Sommerschlafsack, Dreijahreszeitenschlafsack und Winterschlafsack. Die Sommerschlafsäcke sind, für den Anwendung im Sommer brauchbar und mit einem Temperaturbereich bis etwa 5Grad Celsius an der Untergrenze ausgestattet. Dreijahreszeitenschlafsäcke sind heutzutage nicht mehr unbedingt schwerer als Sommerschlafsäcke, Ihre Wärmeleistung wird durch den Einsatz von Entendaune statt Synthetik erreicht. Diese eignen sich für die Benutzung im Frühling und Herbst, sowie für die eine oder andere Wintertour. Der angegebene Temperaturbereich liegt bei -5°C im Comfortbereich. Ein guter Dreijahreszeitenschlafsack hat zur Isolation einen dicken Wärmekragen und eine Wärmeleiste gegen den Reißverschluss. Ein leistungsstarker Winterschlafsack hat im Gegensatz zum Sommer- und Dreijahresschlafsack einen sehr kurzen Reißverschluss. Dieser begünstigt eine ausgezeichnete Isolation. Die angegebene Temperaturgrenze geht bei einigen Herstellern bis -50°C. Sollte man einen Schlafsack für noch tiefere Temperaturen haben müssen, kann man mehrere Lagen kombinieren. Die vom Hersteller vorgegebenen Extremwerte sind Minusgrade, bei denen man im Schlafsack überlebt. Der Komfortbereich liegt wesentlich höher. Schaut man beim kauf eines Schlafsacks, dass 10°C zu der bezeichneten unteren Komforttemperatur dazuzurechnen ist, um es warm zu haben. Im unteren Komfortbereich frieren die meisten in der Regel beträchtlich. Schlafsäcke sind, je nach Zweck und Geldbeutel mit Gänsedaune Entendaune oder Kunstfasern gefüllt. Daunenschlafsäcke sind im übereinstimmenden Temperaturbereich leichter als Kunstfaserschlafsäcke. Diese isolieren durchaus effektiver, wenn sie feucht sind. Im trockenen Zustand ist jedoch der Daunenschlafsack der König. Auch die Isomatte ist auch ein wichtiger Punkt für eine Nacht im Zelt. Ein guter Schlafsack nützt nichts, wenn die Isomatte nix taugt.

Graupner Silvio

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