Gartenarchitektur groß im Kommen
Der Garten bedeutet für viele schon lange nicht mehr, sich eine alte Gartenlaube von 1950 reinzustellen, weil man die billig von Oma übernehmen konnte. Viele Gärten bestechen mittlerweile durch auffallend leuchtende Farbgestaltungen, mediterranen Charakter in Baustil und Farbgebung, durch ausgefallene Brunnenkonstruktionen und Feng-Shui Kriterien.
Dabei bieten viele Gartencenter große Hilfe und Beratung an, die man sonst nur auf Messen oder Gartenschauen gewohnt ist.
Eine davon ist die „Kleine Gärten“ Gartenschau. Auf siebentausend Quadratmetern wurde eine Kleingartenanlage der Zukunft gestaltet. Der französische Landschaftsarchitekt Gilles Vexlard gestaltete dieses Werk als Teil des Landschaftspark Riem, in dem die BuGa 5 Monate gastieren darf. Die Gartenschau ist nur ein temporäres Ereignis, aber die „Kleine Gärten“ werden dauerhaft zur Besichtigung offen stehen. Die Münchner Einwohner als auch Besucher aus ganz Deutschland werden die Gelegenheit haben, jederzeit den Stadtteil Riem zu besichtigen. Die ersten 19 Pächter haben sich auch schon gefunden.
Dabei stand die Wahl zwischen drei Typen von Kleingärten zur Verfügung: Der ökologische Garten im Gleichklang von Natur und Genuss. Mit artgerechten Verstecken für Kleintiere, Zonen für allerlei sich frei entwickelnden Pflanzen und anderen naturverbundenen Elementen.
Der Nutzgarten war die zweite Form, bei dem natürlich die Idee der Kleingärten voranging. Die Nutzung von Obst- und Gemüseanbau. Und schließlich der Wellnessgarten. Dabei sollten die Elemente Luft, Erde und Wasser dominieren. Im Mittelpunkt der Idee stehen die Entspannung und die Freiheit, all seine Sinne zu erfahren. Diese Typen sind in Gartenbänden angeordnet.
Die „KleineGärten“ Ausstellung soll den Charakter der Kleingärten noch mal unterstreichen, den Charakter des Miteinanders zwischen Natur und Mensch.
Torsten Maue - torsten.maue /a/ gmail.com