Rundhallen
Rundhallen stellen eine spezielle Bauform von Lagerhallen dar und zeichnen sich wie ihr Name es bereits vermuten lässt durch eine runde Baukonstruktion aus. So stellen Rundhallen eine sehr günstige Hallenbauweise dar, welche sich zudem durch eine zeitnahe Verfügbarkeit von Seiten der Hersteller auszeichnet. Besonders für den zeitlich begrenzten Einsatz auf Baustellen und in der Industrieproduktion haben sich diese Lagerhallen bewährt und finden zudem in zahlreichen anderen Gebieten wie im Gartenbau ihren zuverlässigen Einsatz. Die Konstruktion wird halbkreisförmig ausgeführt und besteht aus entsprechend gebogenen Bindern, welche gemäß den Vorgaben der Statik verarbeitet werden. Die entsprechende Dacheindeckung der gesamten Halle wird mit beidseitig beschichteten Wellblechen in Standardfarbtönen ausgeführt und die Wellbleche werden in entsprechenden Wellen überlappt und mit verzinken Schirmnägeln befestigt, was eine besonders stabile Konstruktion zum Ergebnis hat. Die Giebelwände bei dieser Art von Stahlkonstruktion werden mit beidseitig beschichteten Wellblechen in Standardfarben verkleidet und mit verzinkten Schirmnägeln der Befestigung zugeführt – hier ist auf Wunsch auch Verschraubung mit speziellen Dichtschrauben machbar. Die Isolierung der Dachfläche bei den Hallen in Rundbauweise wird durch Kopfwände mit einer Lage beschichteter Wellbleche gewährleistet und auch imprägnierte Distanzhölzern kommen hier zum Einsatz. Das Fundament hingegen zeichnet sich durch eine bauseitige Gründung mit Betonstreifenfundamenten oder Stahlbetonplatten aus und wird nach den jeweiligen Plänen geplant und realisiert. Eine zusätzliche Sicherheit kann gegen Aufpreis mit einer Konstruktion aus Dübeln auf dem Fundament erreicht werden. In vielen Fällen werden die Hallen zudem nur kurzfristig aufgestellt, was mit Kantholzfundamenten mit Verankerung geschehen kann – alternativ zu einer hier herkömmlichen Verwendung von Fundamenten aus Beton.
Steffen - steffen/a/torstenmaue.net