Von Ur- bis Einwohner
Da sich der Mensch von allen Säugetieren anders sieht, hört er nicht gerne,ass er eigentlich ‘nur’ ein Primat ist, sogar zur Unterordnung Trockennasenaffen gehört. Unser nächster Verwandter ist der Bonobo, der uns mit seinem pfiffigen ‘Haarschnitt’ zumindest stilistisch überlegen ist. Als der Mensch anfing, sich anders zu entwickeln als seine Verwandten, lebte er in Afrika. Von hier aus nahm er die erste Möglichkeit über Land Erkundungen einzuholen, sich in andere Gebiete zu bewegen und kam zunächst nach Asien und Vorderasien. Der Weg nach Australien war durch die Landverbindungen zu der Zeit einfach. Der amerikanische Kontinent wurde ‘erobert’ und erst sehr spät das heutige Europa. Gemäß den Gegebenheiten der neuen Gebiet, die er langsam besiedelte, veränderte er sich aber auch äußerlich. Er passte sich seiner Umgebung, der Nahrungslage, der Witterung genetisch an. Der Mensch unterscheidet sich in so fern von anderen Säugetieren, dass er als einziger die Sprache besitzt.
Noch mehr ‘anders’
Die Intelligenz des Menschen unterscheidet sich nicht durch ein größeres Gehirn, sondern durch die Art, sie zu benutzen. Dazu gehört beispielsweise die Selbstkontrolle. Gewalt kann kontrolliert werden, es gibt das Schamgefühl und der Mensch kann im Voraus sehen, welche Auswirkungen seine Aktionen haben. Der Mensch setzt sich selber Grenzen und hat ein Zeitgefühl. Aber er unterscheidet sich auch dadurch, dass er als einziger sich selber als ganz anders sieht als der Rest der Säugetiere und sich zu Tier und Pflanze als dritte Art setzt. Mensch sein bedeutet auch Verantwortung, da er viel Macht hat.