Haarausfall stoppen
Es ist nicht so wichtig wie man aussieht. Ein weit verbreiteter Spruch. Aber in unserer Gesellschaft scheint etwas ganz anderes zu gelten. Überall sieht man nur perfekte Models und nicht minder perfekte Stars und Sternchen. Einen Mann mit Haarausfall kann man da lange suchen. Stattdessen sieht man Menschen die so auch in einer Fabrik hätten produziert werden können. Das grenzt ja schon fast an Realitätsverlust. Viele lassen sich von solchen Bildern blenden uns setzen sich selbst unter Druck. Diese gehen dann daran zu Grunde dass sie unerreichbaren Idealen nachstreben. Gerade bei jungen Menschen kann dies sogar krankhafte Züge annehmen.Doch wo nahm diese verquere Auffassung der Wirklichkeit eigentlich ihren Ursprung? Im Zentrum stehen natürlich wieder finanzielle Interessen. Wenn ein Star ordentlich vermarktbar sein soll dann muss er eben auch gut aussehen. Haarausfall ist eben nicht gerade förderlich für die Marketingstrategie. Jeder weiß dass unsere Gesellschaft eben größtenteils eine sehr oberflächliche ist. Dennoch hegt fast jeder den geheimen Wunsch so auszusehen wie Will Smith oder Eva Mendez. Dabei geht es doch einfach nur darum sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen und dies aus nach außen zu tragen. Und unsere Ausstrahlung erledigt dann den Rest. Der perfekteste Mensch kann wegen seiner fehlenden Persönlichkeit die Ausstrahlung eines Toasters haben. Wenn wir nicht versuchen irgendjemand anderes zu sein dann finden wir auch schneller den Weg zu uns selbst. Unsere Fehler sind ein Teil von uns und machen uns zu der Person die wir sind. Diejenigen die nach dem Äußernden urteilen können uns ohnehin gestohlen bleiben. Am besten steht jedem Menschen eine gesunde Portion Selbstbewusstsein.Manchmal bringt das Alter eben Haarausfall für einen Mann mit sich. Und es trägt eben nicht jede Frau die Konfektionsgröße 34.Verinnerlicht man sich diese Dinge dann muss man sich von Werbebildchen auch nicht mehr einschüchtern lassen.
Im Endeffekt sind wir alle doch mündig genug um uns unsere eigene Meinung zu bilden.
Ana Sare ana.sare@gmx.de