Dosieranlagen in der Medizin und der chemischen Industrie
Es gibt vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz von Systemen, die Flüssigkeiten dosieren.
So sind verschiedene Dosieranlagen in der chemischen Industrie im Einsatz, im Malerfachhandel oder auch in der Medizin. Also überall da, wo es auf genaues Dosieren nach vorgegebenen Einheiten in kürzester Zeit ankommt. Moderne Anlagen messen und steuern automatisch die eingegebenen Mengen. Vormontierte Komplettlösungen sind ohne zusätzlich notwendige Installation sofort einsatzbereit. Kompaktgeräte übernehmen die Dosierung von winzigen Mengen. Sie können im Prozessablauf integriert oder als alleinige Geräte aufgestellt werden. Die Kombination mit der Mess- und Steuertechnik führt zu einer Optimierung der Dosierung. Die Hersteller bieten außerdem auch noch hydraulisches und elektrisches Zubehör für Dosierpumpen und andere Systeme an.
Es gibt auch unterschiedliche Möglichkeiten, wie einzelne Teile manuell oder automatisch zugeführt werden können. Je nach Bedarf werden die Geräte in Fertigungslinien integriert oder als Stand-Alone-Konzept aufgebaut. Es sind ein oder zwei Mischeinrichtungen möglich. Der Ablauf einzelner Prozesse kann bei einigen Geräten durch Blickkontakt überwacht werden. Die Geräte sind alle variabel einsetzbar und können mit marktüblichen Automationssystemen kombiniert werden. Die Dosierleistungen beispielsweise einer Vakuumdosieranlage liegen zwischen 0,2 bis 30 g pro Sekunde, je nach eingesetztem Mischsystem. Standard-Vakuumkammern haben eine Größe von maximal 320 x 320 Millimetern. Die Prozessüberwachung kann durch vielfältige Möglichkeiten erfolgen. Diese wird dokumentiert durch grafische Prozessübersichten. Zusätzlich ist eine Rezepturverwaltung in den Geräten integriert.
Die Dosiertechnik mischt Farben, Chemikalien oder auch kleinere Mengen, zum Beispiel in Apotheken. Durch genaues Messen und Wiegen und exaktes vorheriges Programmieren werden die zu mischenden Mengen festgelegt. Die Mischungen können auch in großen Zeitabständen wiederholt werden, da die Mischungsverhältnisse hinterlegt werden mit Hilfe der Rezepturverwaltung.
Autor: Sandra Müller
Mail: sandy.mueller1(at)gmx.net