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Wie entstehen Ideen?

Im Allgemeinen versteht man die Findung von Ideen oder Kreativitätstechniken das schematische “Produzieren” neuer Einfälle zum Zwecke einer Problemlösung. (Optinale Suchrichtungen zur Informationsgewinnung dieses Themas sind die Suchwörter: Kreativitätstraining oder Kreativität Seminar.)
Ganz besonders im Gebiet der Wirtschaft wird dieser Begriff im Rahmen von Innovations-Workshops sowie Innovations-Projekten genutzt.
Es sind Praktiken, die zweckmäßig sind, Problemstellungen zu bestimmen, die Ideenfindung und den Ideenfluss einzelner Personen oder von Gruppen zu aktivieren. Aber auch um die Suchrichtung zu verbreitern und gedankliche Blockaden abzustreifen. Die Anzahl und Typ der möglichen Lösungen ist bei schlecht gestalteten, offenen Schwierigkeiten nicht vorgegeben; jedes Resultat des Lösungsprozesses ist lediglich eine verhältnismäßig optimale Lösung zu einer bestimmten Zeit. Unsere Kreativität wird mit der Benutzung von verschiedenen Techniken beschleunigt, um völlig neue Ergebnisse zu entwickeln.

Im Allgemeinen wird zwar der Ausdruck “Ideenfindung” verwendet, der Schwerpunkt ruht aber eher auf dem Generieren neuer Ideen, als im Suchen/Finden von (schon bestehenden) Ideen. Unter Ideenfindung versteht man das systematische Ausarbeiten von Ideen zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt.

Es wurden ungezählte Methoden für die Ideenfindung entwickelt. Diese Wege sind keine Algorithmen, die zu einem “richtigen” Ergebnis führen (wie z.B. 4. Wurzel aus 16) sondern Heuristiken, das heißt wiederholbare Vorgehensweisen, die sich in der Anwendung als wegweisend bewiesen haben und bei jeder Benutzung wieder andere Lösungen abliefern. Die bekannteste Form ist das sog. Brainstorming, welches seit seiner Erfindung in den 1950er Jahren als Inbegriff der Ideenfindung verstanden wird.
Die Wege der Ideenfindung eignen sich nur für Problemstellungen bei denen der Lösungsweg noch nicht bekannt ist und nicht für Problemstellungen für die er bereits vorhanden ist.

Das Talent zum erfinderischen Denken und Handeln wird als Kreativität bezeichnet. Diese menschliche Begabung wurde in der jüngeren Vorzeit öfter zum Gegenstand des Interesses von Wirtschaft und der Forschung. Die Untersuchung kreativer Prozesse und ihre Lenkbarkeit und Vorhersehbarkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Viele der Arten sind als sog. Gruppen-Methoden bekannt, könnten aber eigentlich auch von Einzelpersonen verwendet werden. Zur Ideenfindung in diesem Sinne werden normalerweise Einheiten von 7 - 14 Teilnehmern gebildet.
Die Gruppe hat den Vorteil, dass nicht nur reichlich, sondern auch viele abwechslungsreiche Lösungsideen zu erreichen sind. Die Zusammensetzung der Gruppe sollte daher möglichst verschiedenartig sein. Damit die Gruppe effizient handeln kann, ist meistens ein Moderator von Nöten, welcher die Methode begreift und die Mitglieder der Gruppe demgemäß anleitet.
Die Arbeitswege lassen sich in intuitive und diskursive Arbeitswege verteilen, und liefern eigentlich die ersten Grundideen, die dann zu Ideenkonzepten weiter ausgearbeitet werden müssen und dann zur Realisierung genommen werden.

Intuitive Methoden bringen in ganz kurzer Zeit ganz zahlreiche Ideen. Sie begünstigen Gedankenassoziationen bei der Ermittlung frischer Ideen. Solche Wege sollen dabei helfen, alte Denkschienen hinter sich zu lassen. Sie beflügeln die Leistung ganzer Gruppen und legen eine breite Grundlage, ehe mit diskursiven Wege weitergearbeitet wird.

Diskursive Wege führen den Prozess der Suche nach Lösungen planmäßig und bewusst in einzelnen, logisch ablaufenden Schritten durch. Solche Methoden offenbaren ein Problem komplett, indem es analytisch in kleinste Teile zerteilt wird.

kochal@gmx.de

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