Würfelspiele: Barbudi
Alte Kartenspiele und Würfelspiele sind heute wieder zunehmend gefragt. Zu den beliebten Würfelspielen gehört die Spielvariante Barbudi, die auch als Barbotte bekannt ist und ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Barbudi ist vor allem in den USA bekannt, wo es durch Einwanderer aus Griechenland oder Israel zu größerer Popularität gelangt ist.
Beim Barbudi wird vor jedem Spielbeginn eine bestimmte Reihenfolge fest gelegt, nach der gespielt wird. Der Spieler mit der höchsten Würfelzahl wird Shooter genannt, der Spieler mit der zweithöchsten Würfelzahl ist der Fader. Das Spiel wird hauptsächlich zwischen diesen beiden Hauptspielern ausgetragen –die anderen Spieler sind nur über Einsätze dabei. Der Shooter beginnt und wirft die Würfel. Wenn er mit den beiden Würfeln auf Anhieb bestimmte Zahlen wie eine Doppel-Sechs erreicht, hat der Shooter das Barbudi gewonnen. Bei Erreichen der vereinbarten Verlustzahlen verliert er sein Spiel hingegen sofort.
Auch der Fader wirft im Anschluss seine Würfel und gewinnt oder verliert ebenfalls bei Erreichen der Gewinn- oder Verlustzahlen. Nach dem Einsatz des Faders gibt er die Würfel an den Shooter zurück, der mit seinen Würfen fort setzt. Nach jeder Runde wechseln die Rollen von Shooter und fader zwischen den beiden Spielpersonen. Die anderen Spieler, die nicht direkt am Spiel Teil nehmen, können auf den Shooter oder den Fader Nebenwetten absetzen. Beide Parteien haben die gleichen Chancen beim Barbudi – über Gewinn oder Verlust einer Spielrunde entscheidet allerdings das Glück der Würfel. Barbudi eignet sich auch für lustige Runden mit Freunden und wird durch kleine Geldeinsätze noch zusätzlich angestachelt. Auch Spielclubs bieten Barbudi an.