Filipstad
Die kleine Stadt Filipstad mit ihren knapp über elf tausend Einwohnern liegt mitten in einem Wildnisgebiet in der Mitte Schwedens, östlich des Klarälvtales. Begrenzt von Ackerfeldern und Flussläufen ist dieses Gebiet touristisch relativ unberührt und daher besonders reizvoll. Filipstad ist seit jeher bekannt für mineralreiche Bodenschätze, schon seit dem 15. Jahrhundert wurde dort Eisenerz gefördert – bis heute. Heute sieht man auch noch Gebäude aus der Pionierzeit, als die ersten Häuser und Dörfer, Schmieden und Fördergruben, entstanden. Wirtschaftlich betrachtet ist Filipstadt natürlich bekannt durch das weltbekannte und traditionsreiche Wasa-Knäckebrot, dort befindet sich Hauptsitz und Produktionsort dieses hiesigen Unternehmens. In Filipstad gibt es zwei Hochschulen, deren Angebot mehr oder weniger an die dortige Umwelt angepasst ist: Einmal die Bergsskolan, die ihre Studenten in den Bereichen Ingenieurwesen und Technik unterrichtet, um später in der Bergbau-, Metall- und Stahlindustrie Fuss fassen zu können und in der Anlagebranche. Die beiden Bachelor (dreijährig)- und technische (zweijährig) Studiengänge werden in Schwedisch angeboten. Die Gammelkroppa Skogsskola ist eine private Hochschule, die unter anderem Aus- und Weiterbildungen im Forstbereich anbietet. Neben hochschulischen Aktivitäten kann man in Filipstad viele Ausflüge ins wunderschöne Umland machen. Kulturell bekannt ist die Stadt unter anderem für ihren Komponisten Edvin Kallstenius, der 1881 in Filipstad geboren wurde und viele Hörspielmusiken, Sinfonien und Serenaden erschuf, und für Nils Ferlin, ein schwedischer Heimatdichter. In Filipstad steht auch eines der höchsten Bauwerke Schwedens, der 330 Meter hohe Klockarhöjdenmasten, ein Sendemast für UKW und TV.
Weitere Informationen finden Sie unter www.jobs-schweden.de.